Landesverbandstag der LM Schlesien am 24.03.2018

Zur Jahresversammlung des Landesverbandes der LM Schlesien fanden außer 14 Delegierten auch vier Einzelmitglieder und vier Gäste den Weg in den „Brauhof“ in Freiberg. Damit wurde erneut eine sehr gute Beteiligung erreicht, trotz einiger kurzfristig krankheitsbedingten Absagen. Der Verbandstag war beschlussfähig.
Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Landesvorsitzenden gedachten die Anwesenden ihrer toten Landsleute. Mit unserer Schlesierhymne „Kehr ich einst zur Heimat wieder“ fand die Eröffnung eine würdige Fortsetzung. Am Anschluß wurde Erwin Galisch die Versammlungsleitung einstimmig übergeben. Die Tagesordnung fand ebenfalls ungeteilte Zustimmung. Der Landesvorsitzende trug den Rechenschaftsbericht 2017 vor, der anschließend mit dem Finanzbericht ergänzt wurde. Es fiel auf, daß der Landesverband mit seiner Finanzierung und Aktivitäten andere Wege geht. Ohne die traditionellen Veranstaltungen in Sachsen zu vernachlässigen wurden andere Möglichkeiten gewählt, um in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Verantwortliche Politiker und Unternehmen im verbliebenen Teil Schlesiens wurden kontaktiert, Info- Tische bei Veranstaltungen betrieben u.a. Auch die Finanzierung des Landesverbandes hat sich grundlegend geändert. Waren es bis vor zwei Jahren noch die Mitgliedsbeiträge der Gruppen, die unseren Verband zum Großteil finanziell unterstützten, so sind es jetzt die Einzelmitglieder und Spender. Ohne diese könnten wir unseren Verpflichtungen gegenüber der Bundes- LM und dem LVS nicht nachkommen. In der Diskussion zu den Berichten wurde u.a. die Gestaltung der Tagungsmappe gelobt. Kritik gab es an fehlenden Förderanträgen durch uns. Die konnte mit dem neuen Arbeitsplan ausgeräumt werden. Nach der Entlastung stellte der Vorstand seine ehrgeizigen Pläne für 2018 vor, so auch bessere grenzüberschreitende Verbindungen. Der Haushaltplan zeigt wieder deutlich, daß der Großteil der Finanzierung durch Einzelmitglieder und Spenden abgedeckt werden soll. Die Zahlungen der Mitgliedsgruppen bleiben rückläufig. Die Aussprache zu den beiden Plänen erbrachte ungeteilte Zustimmung. Die Frage, warum der LVS keine Fahrt zum Kulturfestival der deutschen Minderheit nach Breslau in diesem Jahr plant, konnte nicht beantwortet werden. Wir als Vorstand kritisieren das auch. Breslau ist Partnerstadt von Dresden und das Kulturfestival findet nur aller drei Jahre statt. Eine bessere Gelegenheit, den LVS und seine Mitgliedsgruppen vorzustellen, gibt es nicht.
Nach zwei Stunden konzentrierter Arbeit beendete der Landesvorsitzende, mit aufrichtigem Dank an die Anwesenden für deren Mitarbeit, den erfolgreichen Verbandstag. Der nächste wird am 30.03.2019 wieder in Freiberg stattfinden. Dann steht auch die Neuwahl des Vorstandes an.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten sich alle Teilnehmer noch gemeinsam austauschen und gestärkt den Rückweg antreten.
Friedemann Scholz
 

 

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